Lesefreude wecken, Chancen eröffnen – Deutscher Lesepreis 2025
Am 18. Februar 2025 wurde im Berliner Humboldt Carré der Deutsche Lesepreis an 16 herausragende Persönlichkeiten und Projekte verliehen – darunter auch die drei Preisträger:innen in der von der PwC-Stiftung geförderten Kategorie „Herausragendes individuelles Engagement“. Aus über 400 Bewerbungen wählte die Jury unter der Leitung von Prof. Dr. David-S. Di Fuccia Menschen aus, die mit Kreativität, Herzblut und Ausdauer Leseförderung in ihrer Region gestalten.
Den ersten Platz erhielt Lale Öztürk aus Duisburg für ihr ehrenamtliches Projekt „Bilderbücher erwachen durch Lale mit bunten Dias zum Leben“. In einem sozialen Brennpunkt der Stadt bringt sie Kindern ab drei Jahren mit analogen Dias, lebendigem Vorlesen und kreativen Bastelaktionen die Welt der Bücher näher – und erreicht dabei regelmäßig auch deren Eltern. Ihr Engagement ist nicht nur inspirierend, sondern auch identitätsstiftend: Als „Gastarbeiterkind, Frau, Mutter und Berufstätige“ ist sie für viele ein Vorbild.
Der zweite Platz ging an Helen Daughtrey aus Bonn für ihr Projekt „Mädels, die lesen.“, das junge Frauen für Literatur begeistert und eine lebendige Lesekultur schafft. Jean-Dominique Risch aus Oestrich-Winkel wurde für seine Initiative „Lesen darf kein Privileg sein, Bücher in Kinderhände“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Seine Stiftung bringt Bücher in Kinderhände – durch Spenden, Leseempfehlungen und prominente Vorbilder.
Die PwC-Stiftung gratuliert allen Preisträger:innen herzlich. Ihr Engagement zeigt, wie Leseförderung Brücken baut – zwischen Generationen, Kulturen und Lebenswelten. Lesen ist nicht nur ein Wert an sich, sondern vermittelt Werte. Deshalb unterstützt die PwC-Stiftung Projekte, die kulturelle Bildung mit praktischer Erfahrung und forschendem Lernen verbinden – und so jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen.
Foto: (c) Stiftung Lesen

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