Abschluss von „ZukunftsMacher KI“: Junge Talente übernehmen Verantwortung im Umgang mit Künstlicher Intelligenz
Wie lernen junge Menschen in einer Welt, in der Wissen jederzeit verfügbar ist? Und wie kann Künstliche Intelligenz dazu beitragen, gesellschaftliche Herausforderungen verantwortungsvoll zu lösen? Antworten auf diese Fragen gaben Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland beim Bildungswettbewerb „ZukunftsMacher KI“. Zum Abschluss des Programms präsentierten die zehn besten Projektteams ihre Arbeiten bei der feierlichen Abschlussveranstaltung in den Räumlichkeiten von Microsoft Deutschland in Berlin.
Der bundesweite Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I aller Schulformen. Ziel von ZukunftsMacher KI ist es, junge Menschen frühzeitig für einen reflektierten, ethischen und eigenverantwortlichen Umgang mit Künstlicher Intelligenz zu sensibilisieren. In Workshops erarbeiteten die Teilnehmenden Grundlagen zu KI und setzten sich kritisch mit Themen wie Deepfakes, Datenschutz und Desinformation auseinander. In einer anschließenden Team‑Challenge entwickelten sie über mehrere Wochen KI‑gestützte Lösungsansätze für gesellschaftlich relevante Fragestellungen – von Nachhaltigkeit über Bildungsgerechtigkeit bis hin zu gesellschaftlicher Teilhabe.
„ZukunftsMacher KI zeigt eindrucksvoll, welches Potenzial in jungen Menschen steckt, wenn sie frühzeitig ermutigt werden, sich kritisch, kreativ und verantwortungsvoll mit neuen Technologien auseinanderzusetzen. Gerade im Umgang mit Künstlicher Intelligenz brauchen wir neben technischem Verständnis vor allem Orientierung, Wertebewusstsein und Verantwortungsfähigkeit“, sagt Daniela Geretshuber, Chief People and Sustainability Officer von PwC Deutschland.
Impulse aus Bildung, Wissenschaft und Praxis
Die Abschlussveranstaltung bot den teilnehmenden Teams nicht nur eine Bühne für ihre Projekte, sondern auch Raum für Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Bildung, Wissenschaft und Praxis. Ein Impulsvortrag von Thomas Schmidt (Helliwood media & education im fjs e. V.) sowie eine anschließende Talkrunde beleuchteten Chancen und Verantwortung beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich.
Einen persönlichen Akzent setzte Agnes Heftberger, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland und Österreich, mit einer Inspirational Speech. Sie betonte Neugier und kritisches Denken als zentrale Kompetenzen im KI‑Zeitalter: „Lernen bedeutet heute weniger, immer alles zu wissen. Aber dafür umso mehr, die richtigen Fragen zu stellen. Künstliche Intelligenz ist ein Werkzeug, das uns unterstützt – aber nicht die Verantwortung abnimmt.“
Die ausgezeichneten Projekte
Höhepunkt der Veranstaltung war die feierliche Prämierung der drei herausragendsten Projekte. Ausgezeichnet wurden Teams, die durch Innovationskraft, gesellschaftliche Relevanz und einen verantwortungsvollen Einsatz von KI überzeugten.
🏆 1. Platz: Fakten Check Code
Rheingauschule Geisenheim
Das Projekt „Fakten Check Code“ setzt sich mit Desinformation, Deepfakes und manipulierten Inhalten auseinander. Ziel ist es, mithilfe von KI Informationen kritisch zu prüfen, Quellen besser einzuordnen und digitale Manipulationen sichtbar zu machen – eine zentrale Kompetenz für Meinungsbildung im digitalen Raum.
🥈 2. Platz: Resonanz
Nicolaus‑Cusanus‑Gymnasium, Bonn
„Resonanz“ thematisiert, wie digitale Inhalte wirken, Wahrnehmung beeinflussen und Stimmungen verstärken können. Das Projekt reflektiert die Rolle von KI bei Kommunikation und Meinungsbildung und fragt nach der Verantwortung von Nutzerinnen und Nutzern im digitalen Raum.
🥉 3. Platz: ASLOF – Außerschulische Lernorte Frankfurt
Schillerschule Frankfurt am Main
„ASLOF“ verbindet außerschulische Lernorte mit KI‑gestützten Lernangeboten. Das Projekt zeigt, wie digitale Tools Lernprozesse über den Klassenraum hinaus unterstützen, Informationen strukturieren und Bildung zugänglicher machen können – pädagogisch reflektiert und verantwortungsvoll.
Zukunftskompetenzen früh stärken
Die ausgezeichneten Projekte verdeutlichen beispielhaft, wie junge Menschen Künstliche Intelligenz nutzen, um reale gesellschaftliche Herausforderungen zu adressieren – kritisch, kreativ und verantwortungsbewusst.
„ZukunftsMacher KI“ ist ein schulischer Bildungswettbewerb im Rahmen der Allianz für KI‑Kompetenz in Deutschland. Das Programm wird von der PwC‑Stiftung getragen und in Kooperation mit PwC Deutschland und Microsoft Deutschland umgesetzt. Bundesweit entwickeln Schülerinnen und Schüler KI‑gestützte Lösungsansätze für gesellschaftliche Fragestellungen; die besten Teams präsentieren ihre Projekte bei einer zentralen Abschlussveranstaltung.
Hier finden Sie die offizielle Pressemitteilung zur Abschlussveranstaltung von ZukunftsMacher KI 2026.
Hier finden Sie weitere Informationen zu ZukunftsMacher KI.

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