Bewerbungsstart für den Deutschen Lesepreis 2023
Am 05. April 2022 hat die Bewerbungsphase für den Deutschen Lesepreis 2023 begonnen – der bundesweit wichtigsten Auszeichnung für Personen und Einrichtungen, die sich für die Leseförderung stark machen. Bis zum 30. Juni d.J. können Projekte unter www.deutscher-lesepreis.de eingereicht werden. Der Preis, der im kommenden Jahr sein 10-jähriges Jubiläum feiert, wird in sechs Kategorien verliehen und ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert. Im Frühjahr 2023 wird bekanntgegeben, wer die Preisträgerinnen und Preisträger sind.
Die PwC-Stiftung ist auch in diesem Jahr Kategorienpate für „Herausragendes individuelles Engagement“. In dieser Kategorie werden Einzelpersonen ausgezeichnet, die sich in außergewöhnlicher Weise um die Leseförderung verdient gemacht haben. Das Preisgeld beträgt 4.500 Euro.
In den letzten Jahren wurden die unterschiedlichsten Ideen und Initiativen privater Leseförderer ausgezeichnet:
- 2021 erhielt Danny Beuerbach den Deutschen Lesepreis. Weil er selbst kaum zum Lesen fand, bat Friseur Beuerbach die Besucher seines Salons, ihm vorzulesen. Das kam an, und so wurde aus der Idee ein Projekt: „BOOK A LOOK _ and read my book“. Es machte das Lesen „salonfähig“ und Herrn Beuerbach zum „Vorlesefriseur“.
- 2020 durfte sich Tanja Kasischke mit ihrem Projekt „AusLESE – Grundschüler sprechen über gute Bücher“ über den Deutschen Lesepreis freuen. Überzeugt von der Bedeutung des Lesens für die frühkindliche Bildung, engagiert sich Tanja Kasischke mit dem Lesesack „Albert“ an Brandenburger Grundschulen.
- Die jüngste Gewinnerin des Deutschen Lesepreises war 2019 die damals 13-jährie Mirai Mens, die für ihren Instagram-Kanal „lesehexemimi“ ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen betreibt sie auch den Instagram-Kanal „Young Bookstagram“, auf dem sich eine junge deutschsprachige Lese-Community über Bücher austauscht.
Der Deutsche Lesepreis
Der Deutsche Lesepreis ist eine gemeinsame Initiative von Stiftung Lesen und der Commerzbank-Stiftung und steht unter der Schirmherrschaft von Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien. Mit ihm zeichnen die Initiatoren und Kooperationspartner – darunter die PwC-Stiftung – seit 2013 innovative Maßnahmen zur Leseförderung aus.

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