Sozialer Gründergeist auf der Summer School geweckt! Schüler entwickeln nachhaltig und sozial ausgerichtet Startups
Ob große ökologische Fußabdrücke, unfaire Handelspraktiken der globalen Wirtschaft oder Integrationskonflikte – auch Jugendliche werden immer häufiger mit gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Wie können sie diese bewältigen? Das Konzept „Social Entrepreneurship“ ist ein zukunftsweisender Ansatz, sozio-ökonomischen wie sozio-ökologischen Herausforderungen mit unternehmerischem Denken zu begegnen. Diesen Ansatz rund 20 Schülern der siebten Klasse des Wendlinger Robert-Bosch-Gymnasiums und des Nürtinger Max-Planck-Gymnasiums näherzubringen, war das Ziel der von der PwC-Stiftung, dem Verein Social Entrepreneurship Education (SEEd) und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen vom 05. bis zum 09. September 2022 veranstalteten „Social Entrepreneurship Summer School“.
Die Jugendlichen durchliefen die ersten Schritte einer fiktiven Startup-Gründung und erarbeiteten in Kleingruppen ihre Ideen für ein Social-Startup. Das Zusammenspiel von Ökonomie, Ökologie und gesellschaftlicher Verantwortung lag von Anfang an in der „DNA“ der fiktiven, aber kreativen Start-ups. So präsentierte die Gruppe „Paperfresh“ die Idee eines Whiteboards in DIN A4-Größe, um den Papiermüll von Schulheften zu vermeiden. Eine andere Kleingruppe entwarf Brotboxen von „Green Space“ aus Kork, mit denen reichlich Plastik vermieden werden könne. Stromsparen war das Ziel eines Schüler-Startups, das eine „Solarcase“ genannte Tablet-Schutzhülle vorstellte, deren eingebaute Solarmodule das Tablet auflüden. Zwei Gruppen beschäftigten sich mit der Lösung individueller ökonomischer oder sozialer Probleme. So sollte die werbefinanzierte Steuerapp „€asy Taxation“ Menschen bei der Steuererklärung unterstützen, die sich keinen Steuerberater leisten können. Eine spendenfinanzierte Beratungsplattform namens „Calling a friend“ sollte ‚gemobbten‘ Schülern kostenfreie und niedrigschwellige Beratungsangebote vermitteln und ihnen darüber hinaus den Austausch mit anderen von Mobbing betroffenen Schülern ermöglichen.
Während der Summer School lernten die Schüler konkret, dass die Dimensionen „Ökologie“, „Ökonomie“ und „Soziales“ interdependent sind und deshalb auch ‚zusammengedacht‘ werden müssen. Außerdem wurden sie über ihre eigenen, auf Nachhaltigkeit angelegten oder gemeinwohlorientierten Geschäftsideen in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt und erhielten zudem erste Kenntnisse des Sozialunternehmertums.

Nachwuchsjournalismus im Fokus: PwC-Stiftung vergibt erstmals Sonderpreise beim Hessischen Schülerzeitungswettbewerb 2025 / 2026
Wie lernen junge Menschen, Informationen einzuordnen, unterschiedliche Perspektiven nachzuvollziehen und sich ein eigenes Urteil zu bilden? Eine Antwort darauf geben Schülerzeitungen. Sie sind oft die ersten Orte, an denen junge Menschen journalistisch arbeiten, recherchieren, schreiben und gesellschaftliche Fragen verhandeln.
mehr ...
Marc Billeb ist neuer Vorsitzender des Stiftungsrats
Zum 1. Juli 2026 hat der Stiftungsrat der PwC-Stiftung Marc Billeb zum neuen Vorsitzenden gewählt. Mit seiner Ernennung zum Sprecher der Geschäftsführung von PwC Deutschland übernimmt er zugleich den Vorsitz des Stiftungsrats.
mehr ...
Neue Perspektiven für Bildung zum Besseren: Impulse aus der Stiftungsratssitzung am 1. Juli 2026 in Frankfurt a. M.
Im Rahmen der Stiftungsratssitzung am 1. Juli 2026 hat die PwC‑Stiftung personelle Veränderungen im Gremium vollzogen und zentrale Themen ihrer Stiftungsarbeit beraten. Im Mittelpunkt standen der Wechsel im Vorsitz, die Begrüßung eines neuen Mitglieds sowie aktuelle Entwicklungen in Programmen und Initiativen der Stiftung.
mehr ...
